ES REICHT – DAS LEBEN MUSS BEZAHLBAR SEIN.
Die Preise steigen immer weiter.
Mieten explodieren. Der Wocheneinkauf wird zur Belastung. Strom, Heizung und Mobilität fressen einen immer größeren Teil des Einkommens. Während viele Menschen jeden Monat kämpfen müssen, um über die Runden zu kommen, werden Milliardenvermögen größer und Konzerne machen weiter Rekordprofite.
Immer mehr Menschen arbeiten hart – und trotzdem reicht es nicht. Familien verzichten auf Freizeit, Rentner*innen sparen beim Essen, junge Menschen wissen nicht, wie sie ihre Zukunft finanzieren sollen. Pflegekräfte, Beschäftigte im Einzelhandel, Alleinerziehende, Studierende oder Menschen in prekären Jobs tragen diese Krise nicht verursacht – aber sie sollen sie bezahlen.
Und was macht die Politik?
Sie redet von Sparzwang, kürzt soziale Leistungen und lässt Kommunen kaputtsparen. Während oben verteilt wird, wird unten gestrichen. Das ist keine Naturgewalt – das ist eine politische Entscheidung.
Wir sagen: Genug ist genug.
Eine Gesellschaft darf nicht danach funktionieren, ob man reich geboren wurde oder sich das Leben überhaupt noch leisten kann. Wohnen, Energie, Gesundheit, Bildung und Mobilität sind keine Luxusgüter. Sie gehören allen.
Deshalb gehen wir am 15.06. in Passau gemeinsam auf die Straße.
Nicht allein. Nicht vereinzelt. Sondern solidarisch und entschlossen.
Zu dieser Demonstration ruft ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie der Partei Die Linke auf. Denn die Angriffe auf den Sozialstaat, auf gute Arbeit und auf ein bezahlbares Leben betreffen uns alle. Gemeinsam stellen wir uns gegen Sozialabbau, gegen Umverteilung von unten nach oben und gegen eine Politik, die die Menschen im Alltag im Stich lässt.
Wir kämpfen für:
- bezahlbare Mieten und Energiepreise
- faire Löhne und armutsfeste Renten
- einen starken Sozialstaat statt Kürzungen
- gute Gesundheitsversorgung und Pflege
- günstigen öffentlichen Nahverkehr
- eine gerechte Besteuerung von Reichtum und Konzerngewinnen
Die steigenden Lebenshaltungskosten sind kein individuelles Problem – sie sind Ausdruck einer ungerechten Politik. Und Ungerechtigkeit verschwindet nicht von allein. Sie verschwindet nur, wenn Menschen gemeinsam Druck machen.
Unsere Wut ist berechtigt.
Aber wir bleiben nicht bei der Wut stehen. Wir organisieren Widerstand. Wir zeigen Solidarität. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der niemand Angst haben muss, arm zu werden, obwohl er oder sie arbeitet.
📢 Komm am 15.06. zur Demonstration in Passau!
Bring Freundinnen, Kolleginnen, Familie und Nachbar*innen mit.
Denn ein bezahlbares Leben ist keine Forderung zu viel –
sondern das Mindeste.
ES REICHT.
DAS LEBEN MUSS BEZAHLBAR SEIN.
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